Madonnen, Göttinnen, Femmes fatales - Das Frauenbild der Belle Époque
Die Plakatsammlung zu Gast bei der Schweizerischen Nationalbank 35
6.3.2012 - 9.7.2012
Die Frau als Werbeträgerin und Objekt der Begierde spielt im Plakat der Epoche eine bedeutende Rolle. Als Bild für „das Andere“ wurde sie entweder zur Allegorie überhöht oder auf erotische Männerphantasien reduziert. Jane Avril, Loïe Fuller, Sarah Bernhard oder Eleonora Duse waren sowohl die Göttinnen auf den Brettern der Bühne als auch die Musen und Modelle der Künstler jener Zeit. Trotz erster emanzipatorischer Bestrebungen, die sich in Auseinandersetzungen um Rechte und berufliche Verwirklichung der Frau zeigten, erhielten sie vor allem populäre Berühmtheit durch ihre Verewigung in Plakaten von Alfons Mucha, Jules Chéret, Eugène Grasset, Henri de Toulouse-Lautrec oder Théophile-Alexandre Steinlen.
Veranstalter
ZHdK, Museum für Gestaltung Zürich, CH
gegründet 1875
ZHdK, Plakatsammlung, Zürich, CH
gegründet 1875
Veranstaltungsort
Schweizerische Nationalbank, SNB, Bern/Zürich, CH
Kuratorium
Alessia Contin
IT / CH, geboren 1968
Bettina Richter
DE / CH, geboren 1964
Displayed work of
Alfons Maria Mucha
CS, 1860 - 1939
Edward Penfield
US, 1866 - 1925
Eugène Samuel Grasset
CH / FR, 1845 - 1917
Henri de Toulouse-Lautrec
FR, 1864 - 1901
Jan Toorop
NL, 1858 - 1928
Jane Atché
FR, 1872 - 1937
Jules Alexandre Grün
FR, 1868 - 1938
Jules Chéret
FR, 1836 - 1932
Leonetto Cappiello
IT, 1875 - 1942
Lucien Métivet
FR, 1863 - 1930
Pal
US, 1855 - 1942
Pierre Bonnard
FR, 1867 - 1947
Théophile-Alexandre Steinlen
CH, 1859 - 1923
Venues
Schweizerische Nationalbank, SNB, Bern/Zürich, CH
Exhibition numberGGB-2012-D01
