50 Jahre Frauenstimmrecht
Sonntag, 21. Februar 2021 - Sonntag, 16. Mai 2021
Das erst im Februar 1971 von der männlichen Wählerschaft angenommene Frauenstimmrecht gehört zu den traurigen Kapiteln der Schweizer Demokratie. Bereits im späten 19. Jahrhundert kämpfen Schweizer Frauen um ihre Rechte. Nach dem Ersten Weltkrieg erobert das Thema die offizielle politische Agenda. Zwischen 1919 und 1959 gelangt das weibliche Stimmrecht in den verschiedenen Kantonen 25 Mal an die Urne, immer jedoch mit negativem Ergebnis. Erst in den 1950er-Jahren setzt ein Gesinnungswandel ein, nicht zuletzt durch die steigende Vertretung der Frau in der Arbeitswelt. Doch noch bei der ersten eidgenössischen Abstimmung 1959 wird sie ein weiteres Mal um ihre politischen Rechte betrogen.
Plakate aus der Sammlung des Museum für Gestaltung Zürich zeugen von diesem emotional geführten Kampf und zeigen Bildrhetorik und Argumentationsstrategien von BefürworterInnen und GegnerInnen des Frauenstimmrechts.
Direktion
Christian Brändle
CH, geboren 1969
Veranstalter
ZHdK, Museum für Gestaltung Zürich, CH
gegründet 1875
ZHdK, Plakatsammlung, Zürich, CH
gegründet 1875
Kuratorium
Bettina Richter
DE / CH, geboren 1964
Displayed work of
Alfred Heinrich Pellegrini
CH, 1881 - 1958
André Closset
CH
Beatrice Afflerbach
CH, 1920 - 2003
Celestino Piatti
CH, 1922 - 2007
Charles Affolter
CH, geboren 1922
Charles Gorgerat
CH
Donald Brun
CH, 1909 - 1999
Dora Hauth-Trachsler
CH, 1874 - 1957
Ernst Keiser
CH, 1894 - 1960
Fritz Grogg
CH, 1905 - 1974
Hans Erni
CH, 1909 - 2015
Hermann Eidenbenz
CH, 1902 - 1993
Hugo Laubi
CH, 1888 - 1959
J. Mentha
CH
Jürg Spahr
CH, 1925 - 2002
Margrit Gams
CH
Niklaus Stoecklin
CH, 1896 - 1982
Noël Fontanet
CH, 1898 - 1982
Otto Baumberger
CH, 1889 - 1961
Otto Jakob Plattner
CH, 1886 - 1951
Peter Freis
CH
René Gilsi
CH, 1905 - 2002
Richard Paul Lohse
CH, 1902 - 1988
Wilhelm Wenk
CH, 1890 - 1956
Exhibition numberGBA-2021-D08
