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T. Lux Feininger
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T. Lux Feininger

US, geboren 1910
BiographyFotograf, Maler, Zeichner, Bildhauer
Vita: Feininger, T. Lux (eigtl. Theodore Lux), US-amer. Maler, Zeichner, Fotograf, Bildhauer, *11.6.1910 Berlin, lebt in Cambridge/Mass.
Biogramm: Sohn von Lyonel F., Bruder von Andreas F. Als Sohn eines bed. zeitgen. Malers sucht F. zunächst seinen Weg abseits der Malerei und beginnt 1925 zu fotografieren. Ab 1926 Stud. am Bauhaus in Dessau, zunächst bei Josef Albers und László Moholy-Nagy, dann u.a. bei Joost Schmidt; 1927-29 in der Bühnenklasse von Oskar Schlemmer. 1929 Bauhausdiplom; bis 1932 postgraduales Studium. 1929 als Bauhausstudent Teiln. an der Werkbund-Ausst. Film und Foto in Stuttgart. 1927-31 schließt er sich auf Anregung von Umbo der Berliner Fotoagentur DEPHOT an. Die bedeutendsten Fotogr. (mit 9\times12-Kamera) entstehen 1926-32 während der Bauhauszeit und sind vom Neuen Sehen geprägt. Sie haben einerseits, wo sie Bühnenprojekte von Schlemmer und Bühnenbilder von Xanti Schawinsky festhalten, dokumentar. Char. und sind dann trad. hierarch. komponiert. Andererseits sind Aufnahmen der Archit. und des tägl. Lebens am Bauhaus dem dort gängigen konstruktivist. Einfluß gemäß graph.-linear sowie auf Schwarzweißkontraste hin angelegt und spielen mit Diagonalen, Verkürzungen und ungewöhnl. Perspektiven. 1928 entstehen Portr. der Musiker und der Kapelle des Bauhauses, der F. 1928-32 selbst angehört. Manche Fotogr. von übertrieben agierenden Personen muten fast dadaist. an; F. selbst interpretiert diese später als unbewußten parodierenden Protest gegen sich zu wichtig nehmende Bauhäusler. 1929 gelangt F. über farbige, satir. bestimmte Kreide-Zchngn zur Ölmalerei. Da er mit dem Vater das Interesse an naut. Themen teilt - auch das Hobby, Modelljachten zu konstruieren und segeln zu lassen --, überwiegen zunächst Bilder maritimen Inhalts, die sein Schaffen bis in die Gegenwart mitbestimmen. Dargestellt sind Segler, Jachten, Vollschiffe und hist. Schiffstypen, die einer Phantasiewelt entstammen, jedoch sehr detailliert und realitätsnah wiedergegeben sind. Gespeist wurde dieses Motivreservoir durch die Erzählungen von Lyonel F., die das Amerika der Zeit vor 1887 für die Söhne lebendig werden ließen, aus der Kenntnis der Karikaturen des Vaters und der Beschäftigung mit der Literatur. Schnell hat der junge F. seine Bildsprache ausgeformt, die in der Nähe von Neuer Sachlichkeit und Magischem Realismus siedelt. ....
Quelle: AKL (Auszug)
anderer Name
  • Theodore Lux Feininger
  • Lux Feininger