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Exhibitions of Pierre Gauchat

Exhibition Info
Foto: Frank Hermann
Quelle: Archiv ZHdK
Pierre GauchatCH, 1902 - 1956

Pierre Gauchat

* 1902 in Zürich; † 1956 in Kairo

1916–1920 Besuch der Fachklasse Grafik an der Kunstgewerbeschule Zürich

1921 Besuch der Kunstgewerbeschule München

1922 Diplom der Fachklasse für Grafik an der Kunstgewerbeschule Zürich bei Ernst Keller

1923 einjähriges Praktikum im Art. Institut Orell Füssli

1924 Gründung des eigenen Ateliers

1926–1944 Lehrer für Freihandzeichnen an der Kunstgewerbeschule Zürich

1941 Initiant des Gestaltungswettbewerbs “Schweizer Plakate des Jahres“

1945–1956 Lehrer am Kantonalen Gymnasium Zürich

1942 Mitwirkung bei der Neugründung der Zürcher Marionetten und Leitung des Theaters

1942–1946 Gliederpuppenentwürfe und Ausstattungen für die Zürcher Marionetten

Pierre Gauchat zählt zu den herausragenden Vertretern der Schweizer Gebrauchsgrafik. Er studierte zunächst Grafik an der Zürcher Kunstgewerbeschule, 1921 wechselte er für ein Jahr an die Kunstgewerbeschule München zu Fritz Helmut Ehmcke, um im Jahr darauf sein Studium an der Kunstgewerbeschule Zürich mit dem Diplom abzuschließen. Im Anschluss an ein Praktikum im Art. Institut Orell Füssli eröffnete er in Zürich sein eigenes Atelier. Gauchats Werk ist äusserst vielseitig: Er stattete Opern aus, schuf Bühnenbilder, Kostüme und Teppichentwürfe, illustrierte Bücher, entwarf Ausstellungen, Plakate, Werbeprospekte, Briefmarken sowie Banknoten. 1937 gestaltete Gauchat beispielsweise das Auskunftsbüro des Schweizer Pavillons auf der Weltausstellung. Gemeinsam mit Hermann Eidenbenz entwickelte er 1956 das Design der fünften Banknotenserie der Schweizerischen Nationalbank, die 1957 in Umlauf gebracht wurde. Gauchat war Mitglied der Alliance Graphique Internationale (AGI) und des Verbands Schweizer Grafiker (VSG). Mit seinen Arbeiten war er auf internationalen Kunst- und Kunstgewerbeausstellungen vertreten. Zu Gauchats langjährigen Auftraggebern zählen unter anderem die Embru-Werke in Rüti, für die er sämtliche Drucksachen gestaltete, sowie die Wohnbedarf AG, für die er in den späten 1930er-Jahren Plakate, Inserate und Prospekte schuf. Im Theaterbereich ist sein Name vor allem mit dem Marionettentheater in Zürich verbunden. Bereits als Schüler der Kunstgewerbeschule Zürich kam er mit dem Schweizerischen Marionettentheater im Kunstgewerbemuseum der Stadt Zürich in Berührung, das unter der Leitung Alfred Altherrs in die Schule integriert worden war. 1942 wirkte er bei der Neugründung der Nachfolgerbühne dieses Marionettentheaters, den Zürcher Marionetten, mit und schuf bis 1946 Puppenentwürfe und Ausstattungen, zum Beispiel 1942 für Carl Maria von Webers “Abu Hassan“ und 1944 für Ursula am Bühls “Kalif Storch“ nach Wilhelm Hauff.

Quelle:

Rüegg, Arthur (Hg.), “Schweizer Möbel und Interieurs im 20. Jahrhundert“, Basel/Boston/Berlin 2002

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