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Es ginge vielleicht auch andersherum
Es ginge vielleicht auch andersherum
Abschlussarbeit, Theorie

Es ginge vielleicht auch andersherum

2009
MediumPrint, Broschüre; CD; PDF
DimensionsFormat: 29.7 × 21 cm, 44 Seiten
Titles
UntertitelDesignsammlung Museum für Gestaltung Zürich, Einsichten in den Nachlass von Jürg Bally
StudienarbeitMaster Art Education: Vertiefung ausstellen & vermitteln
DescriptionEin Konvolut ist immer authentisch und einmalig. Und dieses ist sehr umfangreich
bezüglich der Themenkreise und der Perspektiven. Wie kann ich dieser Fülle gerecht werden, welche Auswahl erzählt welche Geschichten? Dient die Auswahl zur Veranschaulichung oder zur Verifizierung? Welches sind die adäquaten Formen der Vermittlung?
«Vielleicht ginge es auch andesherum», lese ich in einem von Jürg Bally gestalteten Prospekt, einem Werbemittel, mit dem die Kundschaft für sein Geschäft mit Möbel & Accessoires am Neumarkt angesprochen werden sollte. Dieser Titel hat mich dazu ermutigt, mich dem Konvolut auch aus einer anderen Perspektive anzunähern. So wählte ich ein Format, das zulässt, kleine Dinge gross und bei Bedarf grosse Dinge klein darzustellen und das verhindert, dass die Orignale zu schaden kommen können. Ausgewählte analoge Dokumente zum Thema wurden digitalisiert und in einem HDVideo integriert. Diese digitalen Bilder können nach Herzenslust inhaltlich und formal verändert, manipuliert und in einen neuen, ungewöhnlichen Kontext gestellt werden. Das Video ist Vermittlungsträger. Der digitale Film soll eine Vermittlung zwischen den ausgestellten Exponaten und den Dokumenten herstellen. Als roter Faden ist die modulare Sitzgruppe „cosi“ ausgewählt worden. Anhand des Exponates und dem Video-Film wird das Umfeld mit dem zeitlichen Kontext, Entwicklungs- und Produktionsweisen, Einflüsse, Zusammenarbeit mit anderen Designern, Künstlern, Fachleuten und Produzenten erfahrbar. Dabei entsteht gleichzeitig ein kaleidoskopisches Kurzporträt über Jürg Bally.
Im Mittelpunkt des Interesses steht die Wechselbeziehung und Multiperspektivität
zwischen den Objekten und den Dokumenten. Die beiden «Träger» (Dokumente und
Exponate) werden so zu Quellen für vielschichtige Informationen. Anhand des Nachlass von Jürg Bally wird die Idee, mit einem digitalen Film eine Vermittlung zwischen den ausgestellten Exponaten und den ausgewählten Dokumenten zu machen, als Video-Film umgesetzt, um damit herauszufinden, ob und wie sich dieses Vermittlungskonzept bewähren kann.
Object numberCGC-2009-C05-001
DepartmentArchiv ZHdK
Exhibitions
Credit LineZürcher Hochschule der Künste / Archiv
Categories
  • Cultural Theory