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Kaj Englund
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Kaj Englund

FI, 1905 - 1976
BiografieArchitekt
Vita: Englund, Kaj (Kaj Gustaf Georg), finn. Architekt, *13.3.1905 Oulu, †20.6.1976 Helsinki. Bruder von Dag E.; 1935 8Li E.
Biogramm: Stud.: bis 1931 TH Helsinki bei Carolus Lindberg, Hilding Ekelund, Armas Lindgren. Arbeitete 1927-30 für H.Ekelund, 1931-32 für Kaarlo Borg. Lehrte 1930-36 an der KGS Helsinki. 1936-38 Architekt der Bergwerks-Ges. Petsamon Nikkeli. 1936-38 Vorstands-Mitgl. des Finn. Architekten-Verb. 1938-40 Ausschuß-Mitgl. der Helsinkier Wohnungsbau-Ausst., 1939-40 deren Architekt. 1939-45 Architekt beim Sozial-Ministerium. 1944 eig. Büro. 1945-50 Dir. des Inst. für Standardisierung. 1954-67 Lehrtätigkeit an der TH Helsinki. - E. startete seine Laufbahn mit dem Sieg in einem Studenten-Wettb. um den Entwurf eines Wohnheims für Technologiestudenten (1929). Arbeitete in den 30er Jahren zunächst in einem gemeinsamen Archit.-Büro mit Dag E. Er konzentrierte sich auf den Wohnungsbau, entwarf sowohl priv. Häuser und Wohngebäude als auch ganze Wohngebiete. E. förderte die Wohnkultur auch während seiner Tätigkeit für die Helsinkier Wohnungsbau-Ausst. und durch zahlr. Art. in der finn. Presse. Seine Tätigkeit fiel in eine Periode mit bemerkenswerten Fortschritten in der Archit. von Wohnungsbauten. In den 1930er Jahren war E. sehr an der Lösung von Problemen kleiner Wohnungen und der Rationalisierung des Wohnungsbaus interessiert. Er nahm 1938 an der Vorplanung des Wohngebietes im Olymp. Dorf in Helsinki teil und gewann 1949 den 2. Preis (ex aequo) im Wettb. um die Neuplanung des Stadtzentrums von Helsinki. Während der nach dem 2. WK erfolgenden Rekonstr. konnte E. seine Ideen verwirklichen und entwarf v.a. Wohnhäuser in Helsinkier Vorstädten, aber auch für and. finn. Städte, meist an der W-Küste. Außerdem war er am wohnungsbezogenen Möbeldesign interessiert und arbeitete hier mit seiner Frau zusammen.
Werke: HELSINKI, Lönnrotinkatu 27: Wohnheim für Technologiestudenten, 1931. - Westend: Villa Lucander, 1937 (mit Dag E.). - Kulosaarentie 5: Villa Granroth, 1939. - Maunula, Männikkötie 5: Wohnhaus, 1959. KEMI: Wohngebiet Mäyntylä, 1944-45. SIEPPIJÄRVI: Kirche, 1956.
Selbstzeugnisse: 1932-59 zahlr. Art. in der Archit.-Zs. Arkkitehti.
Bibliographie: R.Nikula, Bebaute Landschaft, Helsinki 1993; M.-R. Norri u.a. (Ed.), 20th-c. archit. Finland (K Frankfurt am Main), M. u.a. 2000; Finnland. Archit. im 20. Jh. (K Wien), Sg./M. 2001. - Online: MEAMNet, 2002.
Quelle: AKL