Klara Fehrlin
CH, 1895 - 1985
Biogramm: Stud.: 1915/16 KGS München bei Friedrich Wirnhier; 1916-20 Gewerbeschule St. Gallen bei August Wanner und Wilhelm Meier; Priv.-Schülerin von Theo Glinz. 1920-28 wohnhaft in Bern, ab 1928 wieder in St. Gallen. Reisen nach Paris, Rom, Berlin. Bis 1979 Mitgl. der GSMBK. - V.a. Holzschnitzereien, zumeist Marionetten für selbstverfaßte Puppenspiele, deren Szenerie und Kostüme F. ebenfalls entwirft und gestaltet (u.a. Ein Spiel von Leben und Tod, 1948 Uraufführung im HM von St.Gallen, 2002 ebd. Neuinszenierung). Später auch freifigürl. Holzplastiken, deren gedrungene Gestalten in gewisser Weise an ital. Arbeiten des 13.Jh. erinnern sollen (z.B. Hl. Christophorus, 1957). Als weitere Holzschnitzereien entstehen Gefäße, Bestecke und Lebkuchenmodel. F.s druckgraph. Werk umfaßt Hschn. und Linolschnitte, v.a. Exlibris, zudem Buch-Ill. (Adalbert Klinger, Em Chasper sis Gärtli, Z. 1943). Als Malerin hinterließ sie neben einigen Stilleben (Brot und Wein, 1952) v.a. zahlr. realist. Öl-Portr. (Paul Eichenberger im Atelier, um 1950; Gisela F., 1951). Auch Gest. von Glasfenstern und Wandteppichen.
Werke: ST.GALLEN, Stadt-Bibl.: Wandmalerei, 1957. - Druckgraphik: BERN, KM. ZÜRICH, ETH, GrS.
Quelle: AKL
verheirateter Name
- Clara Fehrlin-Schweizer
