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Ausstellungen von: Trunkener Noah.Noë

Ausstellungsinfos
Trunkener Noah.Noë1952-1953

Kette(1-2fädig): Leinenzwirn (3 F/cm), Haargarn, Sisalschnur;

Schuss: Smyrnawolle; Zwischenschuss: Wolle-Streichgarn, Haargarn, Baumwolle (weiss).

Noppenweberei. Der Schussverlauf ist - wie bei der Wirkerei - nicht waagrecht entsprechend der Darstellung. Zur Stabilisierung dickere Kettfäden aus Haargarn und Sisalschnur in Abständen von 5-10 cm. Schussfolge: 1 Noppenschuss (4-5fädig), wie beim Bouclé über Kettfäden geschlungen, 2 Zwischenschüsse. Kettfäden verknotet, angeknüpfte Fransen aus Haargarn. Am oberen Abschluss nachträglich zu Schlaufen umwickelt.

In die Fläche des schwarzen Grundes ist eine weisse Figur eingespannt, deren ausgebreitete Arme, mit Rumpf und Beinen in Schrittstellung einem Stern ähneln. Nachträglich wurden aus Fransen Ösen zum Aufhängen angebracht, denn das Werk war usprünglich als Bodenteppich konzipiert worden. An der Wand hängend werden die bewusst schräg gewebten Horizontalen, um die eingeschränkte Körperbeherrschung des trunkenen Noahs spürbar zu machen, noch deutlicher.

Farben: schwarz, schwarzbraun, wollweiss

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Der Textile Raum
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2015
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